Studentenappartements-Heidelberg

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  20. Mai '12

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Studentenappartements / Heidelberg

Als Universitätsstadt von Weltruf gibt es einen entsprechenden Bedarf für Studentenappartements in Heidelberg. Günstiger Wohnraum in Hochschulnähe ist für alle Universitätsstädte extrem wichtig geworden.

 

Zunehmende Studentenzahlen, längere Studiendauer und eine Verknappung von kleinen und bezahlbaren Wohneinheiten tragen dazu bei, dass für die Unterbringung von Studenten neue Konzepte geschaffen werden müssen.


Wohngemeinschaften werden auch in Heidelberg seltener

Studentenappartements sind eine Möglichkeit, um den Wohnungsmarkt zu entzerren und gleichzeitig bessere Bedingungen für Studierende zu schaffen. Die klassischen Modelle der Wohngemeinschaften sind längst nicht mehr so populär, wie sie einst waren, und die zunehmende Zahl von Singles belastet den Wohnungsmarkt zusätzlich, so dass kleine Ein- oder Zweizimmerwohnungen nur schwer zu finden sind. Auch die Untervermietung von möblierten Zimmern ist in den letzten Jahren eher zurückgegangen, weil viele Vermieter das Risiko scheuen, einen Fremden „bei sich“ aufzunehmen.


Studentenappartements im Kommen

Per Definition sind Studentenappartements eher einfach, aber dennoch modern und ausreichend komfortabel gestaltet. Die möglichst effiziente Ausnutzung des Wohnraums steht im Vordergrund. Solche Wohneinheiten sind meist in einem oder mehreren größeren Blocks zusammengefasst, doch auch dezentrale Modelle mit wenigen Studentenappartements sind im Kommen. Vorteile haben beide Modelle. Während die Zusammenfassung in größere Wohnheime normalerweise in direkter Nähe zur Universität gelegen sind, gibt es gerade in Heidelberg und der näheren Umgebung zahlreiche kleinere Einheiten mit Studentenappartements. Selbst bei dezentraler Organisationsform liegen Studentenappartements immer verkehrsgünstig und bieten so einen raschen und günstigen Zugang zur jeweiligen Hochschule.


Gute Infrastruktur ist prinzipielle Voraussetzung

Doch nicht nur die Erreichbarkeit der Universität ist wichtig, auch die Versorgung mit Lebensmitteln und die Teilnahme am kulturellen und sozialen Leben spielt eine Rolle. Günstige und wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten werden von vielen Städten als Voraussetzung für die Genehmigung des Baus von Studentenappartements gesehen, weswegen die Konzepte immer auch in ihrer Gesamtheit gesehen werden müssen. Außerdem müssen die Projekte auch für ihre Investoren rentabel sein. Die prinzipiell niedrigeren Mieteinkünfte liegen in der Größe und Ausstattung der Wohnungen begründet, die ja speziell für Studenten entworfen werden, die in der Regel nicht über große finanzielle Mittel verfügen. Ausgeglichen wird dies durch andere Vorteile. Die Auslastung der Wohneinheiten ist selbst bei kürzerer Mietdauer immer gegeben, da ein konstanter Nachschub an Studenten dafür sorgt, dass immer Wohnraum benötigt wird. Auch droht in der Regel kein Ärger mit langwierigen Räumungsklagen oder anderen Ärgernissen. Die Mieter müssen meist eine Bürgschaft ihrer Eltern bringen, bevor sie ihre Studentenappartements beziehen können.