Studentenappartements / Heidelberg
Als Universitätsstadt von Weltruf gibt es einen
entsprechenden Bedarf für Studentenappartements
in Heidelberg. Günstiger Wohnraum in Hochschulnähe
ist für alle Universitätsstädte extrem
wichtig geworden.
Zunehmende Studentenzahlen, längere Studiendauer
und eine Verknappung von kleinen und bezahlbaren Wohneinheiten
tragen dazu bei, dass für die Unterbringung von
Studenten neue Konzepte geschaffen werden müssen.
Wohngemeinschaften werden auch in Heidelberg seltener
Studentenappartements sind eine Möglichkeit, um
den Wohnungsmarkt zu entzerren und gleichzeitig bessere
Bedingungen für Studierende zu schaffen. Die klassischen
Modelle der Wohngemeinschaften sind längst nicht
mehr so populär, wie sie einst waren, und die zunehmende
Zahl von Singles belastet den Wohnungsmarkt zusätzlich,
so dass kleine Ein- oder Zweizimmerwohnungen nur schwer
zu finden sind. Auch die Untervermietung von möblierten
Zimmern ist in den letzten Jahren eher zurückgegangen,
weil viele Vermieter das Risiko scheuen, einen Fremden
bei sich aufzunehmen.
Studentenappartements im Kommen
Per Definition sind Studentenappartements eher einfach,
aber dennoch modern und ausreichend komfortabel gestaltet.
Die möglichst effiziente Ausnutzung des Wohnraums
steht im Vordergrund. Solche Wohneinheiten sind meist
in einem oder mehreren größeren Blocks zusammengefasst,
doch auch dezentrale Modelle mit wenigen Studentenappartements
sind im Kommen. Vorteile haben beide Modelle. Während
die Zusammenfassung in größere Wohnheime
normalerweise in direkter Nähe zur Universität
gelegen sind, gibt es gerade in Heidelberg und der näheren
Umgebung zahlreiche kleinere Einheiten mit Studentenappartements.
Selbst bei dezentraler Organisationsform liegen Studentenappartements
immer verkehrsgünstig und bieten so einen raschen
und günstigen Zugang zur jeweiligen Hochschule.
Gute Infrastruktur ist prinzipielle Voraussetzung
Doch nicht nur die Erreichbarkeit der Universität
ist wichtig, auch die Versorgung mit Lebensmitteln und
die Teilnahme am kulturellen und sozialen Leben spielt
eine Rolle. Günstige und wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten
werden von vielen Städten als Voraussetzung für
die Genehmigung des Baus von Studentenappartements gesehen,
weswegen die Konzepte immer auch in ihrer Gesamtheit
gesehen werden müssen. Außerdem müssen
die Projekte auch für ihre Investoren rentabel
sein. Die prinzipiell niedrigeren Mieteinkünfte
liegen in der Größe und Ausstattung der Wohnungen
begründet, die ja speziell für Studenten entworfen
werden, die in der Regel nicht über große
finanzielle Mittel verfügen. Ausgeglichen wird
dies durch andere Vorteile. Die Auslastung der Wohneinheiten
ist selbst bei kürzerer Mietdauer immer gegeben,
da ein konstanter Nachschub an Studenten dafür
sorgt, dass immer Wohnraum benötigt wird. Auch
droht in der Regel kein Ärger mit langwierigen
Räumungsklagen oder anderen Ärgernissen. Die
Mieter müssen meist eine Bürgschaft ihrer
Eltern bringen, bevor sie ihre Studentenappartements
beziehen können.
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